„Der Kurier des Kaisers“ Hanno Settele in Vorarlberg

Vorarlberg-Abend mit „DOKeins“, „Landkrimi: Alles Fleisch ist Gras“ und „Zeitgeschichten“

Wien (OTS) Diese Reise wird hart für den „Kurier des Kaisers“: Der Vorarlberger Hanno Settele muss sein eigenes Heimatland für den Verkauf begutachten! Seine Majestät (Robert Palfrader) hat nicht mehr viel Spielraum. Settele nimmt am Mittwoch, dem 28. November 2018, um 20.15 Uhr in ORF eins ganz besonders die Goldgruben Lech und Zürs unter die Lupe, prüft den Puls der Wirtschaft im Ländle, erforscht, wie die Leute hinter dem Arlberg ticken, und deckt ungeheuerliche Unschärfen beim Grenzverlauf zu Deutschland und der Schweiz auf.

Weshalb die Vorarlberger die schönsten Häuser (und Haltestellen!) bauen, warum mit dem Piz Buin leider eine andere Nation Geld verdient und wieso der gebürtige Österreicher Marc Girardelli seine Pokale für Luxemburg gewonnen hat, erzählt Hanno Settele in einer neuen Folge von „Der Kurier des Kaisers“. Eindeutiges zum Verhältnis der Vorarlberger zu Rest-Österreich hat das Institut SORA erhoben. Und der „Professor“, Wirtschafts-Experte DDr. Michael Steiner, lüftet das Geheimnis um den monetären Wert Vorarlbergs.

Settele fördert Zahlen und Fakten zutage, die garantiert für Überraschungen sorgen. Die Musikauswahl trifft Ö3-Legende Eberhard Forcher. Welches Bundesland nun schlussendlich unter den Hammer kommt und wie Robert Heinrich I. seine Schulden los wird, das erfahren die Zuseherinnen und Zuseher demnächst im großen Showdown von „Der Kurier des Kaisers“, wenn am 5. Dezember um 20.15 Uhr in ORF eins das letzte Bundesland auf den Markt getragen wird: Wien.

„DOKeins: Der Kurier des Kaisers“ wird im Auftrag des ORF von neulandfilm in Zusammenarbeit mit Gebhardt Productions produziert.

Der Vorarlberg-Abend in ORF eins

Anschließend an „DOKeins: Der Kurier des Kaisers“ gibt es, um 21.10 Uhr, ein Wiedersehen mit dem Vorarlberg-Landkrimi „Alles Fleisch ist Gras“. Abgerundet wird der Abend um 22.45 Uhr mit „Zeitgeschichten“ von damals und heute. Auf einer Zeitreise werden drei Beiträge aus dem ORF-Archiv wieder zum Leben erweckt und nachgefragt – was ist aus den Menschen, Orten und Phänomenen von einst geworden? Wie war es damals, wie ist es heute?

„Landkrimi: Alles Fleisch ist Gras“ (28. November, 21.10 Uhr, ORF eins)
Mit u. a. Tobias Moretti und Wolfgang Böck; Regie: Reinhold Bilgeri

Eine Erpressung, dann verschwindet ein Mann im Häcksler der Abwasserreinigungsanlage Dornbirn. Ein Unfall soll es sein – aber der abgebrühte Polizist Weiss durchschaut die Sache von Anfang an. Das war Mord. Und die Methode, einen Menschen industriell zu Gras zu verwandeln, hat Potenzial. Statt den Verdächtigen festzunehmen, macht er ihm einen überraschenden Vorschlag. So könnte man in Zukunft das ganze Ländle sauber halten.

„Alles Fleisch ist Gras“ ist eine Produktion der Allegro Film in Koproduktion mit dem ORF, gefördert vom Fernsehfonds Austria und dem Land Vorarlberg.

„Zeitgeschichten: Vorarlberg damals/heute“, 22.45 Uhr, ORF eins

In dieser Folge reisen die „Zeitgeschichten“ nach Vorarlberg. Es geht um große Grenzgeschäfte, eine strenge Kinofilmzensur und um königlichen Besuch.

Schokolade aus der Schweiz
Nudeln, Schokolade und Zigaretten: Von den 1960ern bis in die 1980er haben Vorarlberger und Vorarlbergerinnen all das vor allem in der Schweiz eingekauft. Vieles war billiger in der Schweiz, die Auswahl größer und die Öffnungszeiten länger. Außerdem eröffneten die Schweizer nahe der Grenze zu Vorarlberg riesige Einkaufstempel, um die Vorarlberger anzulocken – mit Erfolg.

„Massenpsychose“
In den 1970ern war sogar die Rede von einer „Massenpsychose“ der Vorarlberger Einkaufstouristen. Zu leiden hatten die Vorarlberger Händler, denen Millionen entgingen. Heute hat der Shopping-Tourismus die Richtung gewechselt: Die Schweizer kommen wegen dem hohen Frankenkurs nach Vorarlberg. So geht es den Vorarlberger Einkaufszentren in Grenznähe heute sehr gut.

Strenge Filmzensur
Vom „widerwärtigen Gruselfilm“ über „krankhaften Unsinn“ bis zum „Gruppensex“. Vieles wurde den Vorarlbergern früher nicht zugemutet. Eine rege Filmverbots-Praxis sollte die Bürgerinnen und Bürger von „Schmutz und Schund“ fernhalten. Immer hat das aber nicht funktioniert: Die Vorarlberger und Vorarlbergerinnen sind einfach nach Deutschland ins Kino gegangen.

Lady Diana in Lech
An die 1990er Jahre erinnert man sich in Lech am Arlberg vor allem wegen Lady Diana. Sie kam von 1991 bis 1995 – ganze fünfmal hintereinander – nach Lech. Ihre Söhne William und Harry haben dort Skifahren gelernt, verfolgt auf Schritt und Tritt von Paparazzi. Jetzt hofft Lech, dass William und Harry wiederkommen. Immerhin haben bald beide Kinder – und die müssen ja irgendwo Skifahren lernen.

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