Empfehlungen für Gewässerschutz in Mazedonien

Mit Umweltbundesamt-Know-how zu verbessertem Monitoring und Flussgebietsmanagement

Wien (OTS) In den vergangenen zwei Jahren hat Mazedonien intensiv an einer Strategie gearbeitet, um den nationalen Gewässerschutz an europäische Standards heranzuführen. Unterstützt wurden die mazedonischen Behörden dabei von einem Team österreichischer, litauischer und niederländischer ExpertInnen unter der Leitung des Umweltbundesamts. Gemeinsam wurden Empfehlungen für die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und ein Entwurf für das Flussgebietsmanagement der Vardar erarbeitet. Das österreichische Know-how war vor allem beim Aufbau des nationalen Wassermonitorings, beim Datenmanagement und bei der Anpassung der mazedonischen Gesetze an die Vorgaben der EU gefragt. Umweltbundesamt-Geschäftsführer Georg Rebernig erklärte anlässlich der offiziellen Abschlussveranstaltung am 29. Jänner in Skopje: „Die europäischen Instrumente zum Gewässerschutz sind der Schlüssel zum Erfolg, um einen guten Zustand des Grundwassers, der Flüsse und Seen in Mazedonien zu sichern. Unsere ExpertInnen haben gemeinsam mit den Projektpartnern den Weg dafür geebnet, dass diese Instrumente künftig erfolgreich angewendet werden.“

Neben dem Umweltbundesamt beteiligten sich auch ExpertInnen des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und der Bundesländer am Projekt. Weitere Projektpartner waren das litauische Umweltministerium, die litauische Umweltagentur, das niederländische Institut für Gesundheit und Umwelt sowie das niederländische Forschungsinstitut Deltares. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des Europäischen Instruments für Heranführungshilfe (Instrument for Preaccession Assistance, IPA).

Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at/news_190130

Rückfragen & Kontakt:

Petra Kestler, Pressestelle Umweltbundesamt, E-Mail: petra.kestler@umweltbundesamt.at, Tel.: 01/313 04-5432

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