FP-Guggenbichler/Kohlbauer: Chaos rund um neue Marktordnung

SPÖ verhöhnt Unternehmer, die sich gegen Fehlentscheidungen auflehnen

Wien (OTS) Nach vielen Anläufen und mit zahlreichen Widersprüchen wurde nun in Wien die neue Marktordnung eingeführt. „Als optimal kann man diese Verordnung jedoch nicht bezeichnen“, erklärt der FPÖ Marktsprecher LAbg. Udo Guggenbichler. Die größte Ungereimtheit gab es um die letztes Jahr durch Stadträtin Sima gestrichenen Nebenrechte für Marktstandbetreiber, mit der Begründung, die Märkte würden zu Fressmeilen verkommen.  Plötzlich werden diese jedoch gestattet, sogar ausgeweitet und sogar als neue Kategorie geführt.   Guggenbichler kritisiert in diesem Zusammenhang die Erweiterung der Gastroflächen auf den Wiener Märkten von 33.3% auf 40%. „Das ist jetzt genau das Gegenteil, was Sima ursprünglich wollte – die ganze Aufregung war umsonst, geblieben ist die Verunsicherung der Standbetreiber“, so Guggenbichler.

Im Vorfeld der neuen Marktordnung änderte Sima auch die geplante Kernöffnungszeit, die jedoch nach enormen Protesten der Unternehmer wieder korrigiert werden mussten. Guggenbichler kritisiert auch die Einführung einer Verordnung, wonach Marktstände nun bis 18 Uhr geöffnet haben müssen, auch wenn sie um – wie oft üblich – 6 Uhr Früh aufsperren. „Wenn man den Einkauf und die notwendige Nachbereitung mit einrechnet, hat Sima hier einen 15-Stunden-Tag eingeführt, während ihre Partei gegen den 12-Stunden-Tag auf die Straße geht“, ist Guggenbichler verwundert.

SPÖ-LAbg. Erich Valentin erklärte auf die Kritik der Freiheitlichen, dass nur die unerfolgreichen Unternehmer auf den Märkten die SPÖ-Marktordung kritisieren würden, weil sie „um die letzten Alkofixe in ihren Brandweinern“ kämpfen würden.  Guggenbichler ist entsetzt über diese neue Form der Abgehobenheit der Sozialdemokratie. 

Der gf. Bezirksobmann der FPÖ Mariahilf, LAbg. Leo Kohlbauer, kritisiert einmal mehr die neuen Öffnungszeiten beim Flohmarkt am Wiener Naschmarkt. So würden diese die Müllproblematik nicht lösen; die Stadt Wien bleibe genauso auf dem Müll sitzen wie bisher – nur eben ein wenig früher. Daher fordert Kohlbauer die auch auf allen anderen Flohmärkten (auch in Wien) übliche „Müllkaution“, die die Standler nach Übergabe eines gereinigten Marktstandes retourniert bekommen. „Ein Konzept, das auch von den Standbetreibern gerne angenommen werden würde“, weiß Kohlbauer.  

Abschließend erklären Guggenbichler und Kohlbauer, dass sie bei der neuen Marktordung viele entscheidende Punkte wie etwa Maßnahmen gegen die vielen unpassenden Souvenierstände oder ein generelles Bettelverbot auf Wiens Märkten vermissen.

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