Griss zu Budget: Mutlosigkeit und Stagnation beim Umweltthema

Irmgard Griss: „Das Fehlen einer ambitionierten Politik hat gerade im Umweltbereich noch weit ernstere Folgen als in anderen Bereichen.“

Wien (OTS) Besorgt reagiert Allianzpartnerin Irmgard Griss auf den Bereich der Umweltpolitik im Budget 2018/2019: „Als Finanzminister Löger über die Umwelt gesprochen hat, hat er deren Bedeutung für den Tourismus betont und gleichzeitig auch darauf hingewiesen, wie wichtig die Landwirtschaft für die Umwelt ist. Dass die Umwelt unser aller Lebensgrundlage ist, hat er nicht erwähnt. Diese Reduktion der Umwelt auf Tourismus und Landwirtschaft erklärt auch, warum ambitionierte Maßnahmen für die Umwelt im Budget fehlen. Dieses Schicksal teilt das Umweltbudget zwar mit anderen Bereichen. Das Fehlen einer ambitionierten Politik hat jedoch im Umweltbereich noch weit ernstere Folgen als in anderen Bereichen. Vor allem wird dabei verkannt, wie lebensnotwendig, ja überlebensnotwendig eine intakte Umwelt für uns alle ist“, betont Griss.

Die Allianzpartnerin ortet Mutlosigkeit und Stagnation im Umweltbereich: „Weder gibt es zusätzliche Mittel für erneuerbare Energie, noch werden Maßnahmen für Energiesparen, für Bauen und Sanieren oder für thermische Sanierungen auch nur erwähnt. Auf diese Weise wird Österreich die Klimaziele von Paris nicht erreichen“, schließt Irmgard Griss, die die Mutlosigkeit der Bundesregierung im Umweltbereich an Grillparzers Beschreibung eines Österreichischen Charakterzuges erinnert: „Auf halbem Weg und zu halber Tat mit halben Mitteln zauderhaft zu streben.“

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