Mit dem Vierbeiner sicher in den Urlaub

Der Trend, Urlaub im eigenen Land mit dem vierbeinigen Freund zu verbringen, ist ungebrochen. Doch Hitze und falscher Transport sind für die Vierbeiner lebensbedrohlich.

Wien (OTS) Die Vorfreude ist groß, um mit dem vierbeinigen Freund zum geplanten Urlaubsdomizil zu reisen. Viele Österreicher bleiben heuer im eigenen Land, und verreisen dabei mit dem Auto. Ein unbeschwertes Urlaubserlebnis beginnt bereits beim Transport des Vierbeiners. Gute Vorbereitung und Planung sind wichtig um bösen Überraschungen vorzubeugen.

Dabei wichtig zu beachten ist, dass Hunde Hitze anders verarbeiten als Menschen. Die Temperatur im Auto soll daher nicht zu hoch sein. Am besten plant man die Abfahrt zum Reiseziel in der Nacht oder den Morgenstunden, wo die Außentemperaturen noch geringer sind. Achtung: Den Hund niemals im Auto alleine zurücklassen. Auch nicht, wenn man nur kurz etwas Besorgen möchte. Die Innentemperatur eines Autos erhitzt in kürzester Zeit bei einer Außentemperatur von 24 Grad Celsius auf über 40 Grad Celsius an. Diese enorme Hitze kann sehr schnell lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen.

Der richtige Transport ist das A und O für ein entspanntes Reisen. Das Kraftfahrzeuggesetz schreibt vor, dass ein Tier ausnahmslos richtig gesichert gehört, ansonsten drohen Geldstrafen, die in der Praxis schnell einmal 100 Euro und mehr ausmachen können. Dafür vorgesehen sind Transportboxen, Anschnallgurte oder auch Reisenetze. Beim Anschnallgurt ist darauf zu achten, dass ein entsprechendes Brustgeschirr verwendet wird.

Der ARBÖ empfiehlt eine Metall-Transportbox, die als sicherstes Transportmittel gilt. Dabei ist auf die richtige Größe zu achten. Sie sollte dem Hund, im Falle eines Aufpralls, wenig Raum zum Schleudern lassen, jedoch genug Platz zum Bewegen. Die Box soll mit Gurten befestigt werden und um zusätzlich das Risiko zu minimieren, kann man diese im Kofferraumboden verankern.

Für die Fahrt ist ausreichend Wasser für den Hund mitzuführen und für den Auslauf sind genug Pausen einzuplanen. Längstens nach drei Stunden Autofahrt sollte eine längere Pause eingelegt werden. Mit einer guten Reiseroutenplanung und sicheren Transport für den Hund steht einer angenehmen Urlaubsreise nichts im Weg.

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Denise Schleifer
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