„ORF III Kulturdienstag“: Pfaller, Spitzer und Frischmuth bei „erLesen“, „Erbe Österreich“-Tripel über Habsburg-Dynastie

Außerdem: „ORF III AKTUELL“ zum Treffen der Energieminister

Wien (OTS) Der „ORF III Kulturdienstag“ am 18. September 2018 präsentiert um 13.15 Uhr in „ORF III AKTUELL“ eine weitere Live-Übertragung im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs. Diesmal steht die Pressekonferenz, die anschließend an das Treffen der Energieminister/innen stattfindet, auf dem Programm. Es sprechen Elisabeth Köstinger (ÖVP), Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, und Miguel Arias Cañete, EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie.

Im Hauptabend begrüßt Heinz Sichrovsky zu einer neuen Ausgabe von „erLesen“ (20.15 Uhr) Philosoph Robert Pfaller, Psychiater und Hirnforscher Manfred Spitzer und Schriftstellerin Barbara Frischmuth. Robert Pfaller geht in seinem neuen Buch dem Phänomen Sprache auf den Grund: Binnen-I, Genderregeln und andere Sprachreformen nehmen laut dem Philosophen Überhand. In seinem Buch „Erwachsenensprache“ erläutert er, wie es dazu kommen konnte, dass wir von der Politik wie Kinder behandelt werden. Mit den Auswüchsen der Gesellschaft befasst sich auch Manfred Spitzer. Der Hirnforscher und Bestsellerautor ist einer der schärfsten Kritiker der Digitalisierung. In seinen neuesten Büchern beschäftigt sich der Experte mit Einsamkeit und der „Smartphone-Epidemie“ sowie damit, welche Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft bestehen. Barbara Frischmuths Erfolgsbuch „Machtnix oder Der Lauf, den die Welt nahm“ wurde nun wieder neu aufgelegt – und hat nichts an Aktualität eingebüßt. Die Geschichte eines Flüchtlingskindes, das gegen die Zerstörung der Erde anrennt, ist eine spannende wie beklemmende Mischung aus Science Fiction, Märchen und Roman.

Drei Ausgaben „Erbe Österreich“ beschäftigen sich danach mit der Dynastie des Habsburgergeschlechts, beginnend mit der Doku „Abrechnung mit einer Dynastie: Die Habsburger nach 1918“ (21.05 Uhr) von Wolfgang Winkler. Der Name Habsburg wurde 1918 über Nacht zum Unwort. Die gerade erst geborene Republik Deutsch-Österreich tat alles, um sich von der Herrscherfamilie abzugrenzen und sie von der künftigen Macht fernzuhalten. Zu groß war die Angst bei Staatskanzler Renner und seiner Regierung, dass Habsburg die Rückkehr zur Macht plante. Daher wurden alle Angehörigen der Familie, die keine Verzichtserklärung unterzeichneten, des Landes verwiesen. Außerdem waren alle Habsburger vom Wahlrecht ausgeschlossen. Das Habsburgergesetz ist bis heute in Kraft – legitimer Selbstschutz der Republik oder „Sippenhaftung“, wie das Haus Habsburg immer wieder behauptet? Es folgt „Die Kapuzinergruft – Ein Rundgang mit Karl Hohenlohe“ (21.55 Uhr) von Patrick Pleisnitzer. Bis heute sind die Kapuziner die „Hüter“ jener Gruft, in der die Kaiser/innen des Hauses Habsburg beigesetzt wurden. Die kunstvollen Sarkophage und Grufträume erzählen dabei mehr als 400 Jahre europäischer Herrschaftsgeschichte und das mitten in der Wiener Innenstadt. Abschließend befasst sich „Die Kronzeugin – Kaiserin Zita“ (22.45 Uhr) mit dem Leben und den Erfahrungen der 1989 verstorbenen Kaiserin Zita Maria delle Grazie von Bourbon-Parma. Der Film berichtet von ihrer Kindheit, ihrer ersten Begegnung mit Erzherzog Karl, ihrer Hochzeit, dem Attentat von Sarajewo, ihrem letzten Gespräch mit Kaiser Franz Joseph an seinem Todestag und von der Krönung Kaiser Karls.

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