Sechste Urlaubswoche – ein FCG-Dauerbrenner

Fritz Pöltl: „Unsere langjährige Forderung soll nun endlich auch umgesetzt werden! Schade nur, dass die Einsicht in der AK so spät kommt!“

Wien (OTS) Ausgerechnet zum Urlauberschichtwechsel lässt die AK-Wien mit einer interessanten Forderung aufhorchen: Es wird nämlich verlangt, das Urlaubsgesetz zu verbessern und die 6. Urlaubswoche auch für jene zu ermöglichen, die bereit sind, ihre Arbeitsverhältnisse flexibel an die moderne Arbeitswelt anzupassen. Mit ein Grund ist der Arbeitskräftemangel, wie etwa im prächtig florierenden Tourismus in Westösterreich, aber auch die aktuell gute wirtschaftliche Entwicklung in den Betrieben würden durchaus für die Verbesserung – auch im Sinne der Arbeitgeber – sprechen.

Lange Wartezeit

ÖAAB-FCG-Fraktionsvorsitzender Fritz Pöltl: „Dass unsere Forderung für flexible Arbeitnehmer seit Jahren irgnoriert worden ist, steht freilich auf einem anderen Blatt! Dass die Verbesserung nun endlich in Angriff genommen werden soll, ist eine erfreuliche Entwicklung!“

Beispiel

Als Beispiel zeigt die AK nun selbst in einer Aussendung die Ungerechtigkeit des aktuellen Urlaubsgesetzes auf: So sei es einem 12 Jahre tätigen Koch der gehobenen Gastronomie in Wien nach einem Jobwechsel nach Westösterreich nicht möglich, in den Genuss der 6. Urlaubswoche zu kommen, weil für das Urlaubsausmaß nur maximal fünf Jahre aus früheren Arbeitsverhältnissen angerechnet werden müssen. Fritz Pöltl: „Die 6. Urlaubswoche nach langjähriger Tätigkeit muss aber für alle gelten. Die Änderung des Urlaubsgesetzes wäre eine erfreuliche Wende im Sinne der flexibel tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und würde einer reformfreudigen Regierung durchaus gut ensprechen. Es ist nur schade, dass die Einsicht in der AK-Wien so spät gekommen ist!“

Rückfragen & Kontakt:

Fraktion christlicher Gewerkschafter Wien
KR Friedrich Pöltl
FCG-Landesgeschäftsführer
Tel.: 01/5344479481
Johann Böhm Platz 1
1020 Wien


Quelle

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