SWV Wien – Wirtschaftskammerwahl: ÖVP-Machthunger die rote Karte zeigen

Sozialdemokratie ist in Wirtschaftskammer letzte relevante Oppositionskraft

Wien (OTS/SWV Wien) Noch bis 5. März können die Wiener Selbstständigen an der Wirtschaftskammerwahl teilnehmen. Gewählt werden kann in jedem der 34 Wahllokale in der Zeit von 8 bis 20 Uhr. EinzelunternehmerInnen müssen zum Wählen nur ihren Ausweis mitnehmen.

Der Spitzenkandidat des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands, Marcus Arige, und Fritz Strobl, Präsident des SWV Wien kritisieren, dass entgegen vorheriger Ankündigungen die Wirtschaftskammer nichts für eine hohe Wahlbeteiligung unternommen hat. Im Vorfeld lehnte der Wirtschaftsbund den automatischen und gleichzeitigen Versand der Wahlkarten an alle Selbstständige ab. Wahlbeteiligte berichten nun, dass Wahlkarten nicht angekommen sind.

Arige und Strobl appellieren an alle Wahlberechtigten, sich davon nicht abhalten zu lassen und die Chance, die eigene Interessenvertretung mitzugestalten, zu nutzen: „Dem Wirtschaftsbund geht es offensichtlich nur um Machterhalt und nicht um echte Mitbestimmung. Wer eine Wirtschaftskammer mit weniger Abgehobenheit und dafür mit mehr Mitbestimmung und mehr politischer Vielfalt will, muss wählen gehen. Zeigen wir dem ÖVP-Machthunger die rote Karte.“

Bei der alle fünf Jahre stattfindenden Wirtschaftskammerwahl wird in fünf von sieben Sparten gewählt. Es sind die Bereiche Gewerbe und Handwerk, Handel, Transport und Verkehr, Tourismus und Freizeitwirtschaft, Information und Consulting. Ziel des SWV Wien ist es, in diesen Sparten zuzulegen, in mehr Fachgruppen die Mehrheit zu erreichen und künftig noch stärker im Wirtschaftsparlament Wien vertreten zu sein.

„Die Sozialdemokratie ist in der Wirtschaftskammer die letzte relevante Oppositionskraft. Das zeigen die Abstimmung über den 20-prozentigen Selbstbehalt im Nationalrat oder die Almosen-Lösung der Bundesregierung für die Abschreibung des Arbeitszimmers. Wir werden genau darauf schauen, dass es für die vielen Selbstständigen künftig echte Lösungen statt weiterer Alibiaktionen gibt“, sagen Arige und Strobl. Sie fordern unter anderem ein Entlastungspaket, von dem alle Selbstständigen profitieren: „Entlasten wir alle Wiener Selbstständigen um 100 Millionen Euro, in dem wir die Grundumlage halbieren und Selbstständige bis 1.000 Euro Monatsgewinn vom SVA-Beitrag entfernen.“

Selbstständige schrieben Wahlprogramm mit

Der SWV Wien hat über den vergangenen Sommer eine große Umfrage unter den Wiener Selbstständigen durchgeführt. Die UnternehmerInnen haben dadurch am Wahlprogramm mit den Schwerpunkten Entlastung, soziale Absicherung, Mieten, Wirtschaftskammer und Digitalisierung mitgeschrieben. Ende Oktober startete der SWV Wien schließlich mit einem fulminanten Auftakt in den Wahlkampf.

„Wir waren in den vergangenen Monaten viel unterwegs und haben in unzähligen Gesprächen mit den Selbstständigen über Probleme und Wünsche gesprochen. Mit der Wirtschaftskammerwahl endet zwar der Wahlkampf, doch die Arbeit geht erst so richtig los. Wir kämpfen weiterhin für eine schlanke und demokratische Wirtschaftskammer und dafür, dass das Krankengeld verdoppelt und ab dem vierten Tag ausbezahlt wird. Wir werden dafür sorgen, dass sich etwas ändert“, betonen Marcus Arige und Fritz Strobl abschließend.

Wahlprogramm des SWV Wien: https://www.swv.org/id-5-gruende-zu-waehlen.html

Übersicht über die Wahllokale: https://www.swv.org/wahllokale.html

Rückfragen & Kontakt:

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