Unterrainer: Bundesweit einheitliche Regelung für Anwendung von Kunstschnee gefordert

Zusatzstoffe bei Kunstschnee verhindern – Einklang von Natur und Umwelt erhalten

Wien (OTS/SK) „Nach einem Rekordwinter 2017/18 und dem ebenso außergewöhnlichen Sommer laufen die Vorbereitungen auf den Winter 2018/19 bereits an. Dass damit auch wieder die Zusammensetzung des Kunstschnees aufflammt, ist nachvollziehbar, schließlich ist selten ein Winter schneesicher. Vor allem, wenn es um die Austragung von schneeabhängigen Sportereignissen geht, ist die Sorge um die Schneesicherheit nachvollziehbar. Nicht ganz so nachvollziehbar ist, dass die Vorgaben für die Kunstschneeanwendung offensichtlich nicht bundesweit geregelt sind“, sagt Nationalratsabgeordneter Max Unterrainer, Bereichssprecher für Tourismus und fordert eine bundesweite Regelung bezüglich Anwendung und Zusammensetzung von Kunstschnee. **** 

„Bei allen Diskussionen rund um Effizienzsteigerung müssen vor allem im Freizeit- und Tourismusbereich Natur und Umwelt in den Vordergrund gestellt werden – auch in Bezug auf Kunstschnee. Aus aller Welt kommen Menschen zu uns, um die Einzigartigkeit unseres Landes zu genießen. Und das im Sommer wie auch im Winter. Die direkten Auswirkungen von Kunstschneezusätzen wie „Snomax“ sind möglicherweise vernachlässigbar, nicht aber die indirekten, auch wenn der Einsatz von Kunstschnee an sich nicht in Frage gestellt wird“, setzt Unterrainer fort und sieht die bereits bestehenden Auswirkungen von Kunstschnee wie verlängerte ununterbrochene Dauer der Schneebedeckung, Lärm, geringere Isolationswirkung und Luftdurchlässigkeit udgl. durch die Anwendung bestimmter Zusätze verstärkt und fordert zumindest eine bundesweite Vereinheitlichung und den weiterhin kritischen Umgang mit Zusätzen bei Kunstschnee – für eine intakte Natur als größtes Kapital des Freizeit- und Tourismusbereichs. (Schluss) up 

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