„WELTjournal“ und „WELTjournal +“: „Portugal – Krisenland im Aufschwung“ und „Unser Wasser – Bis zum letzten Tropfen“

Am 26. September ab 22.30 Uhr in ORF 2, danach präsentiert Josef Manola „Mein Lissabon“

Wien (OTS) Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – zeigt am Mittwoch, dem 26. September 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Portugal – Krisenland im Aufschwung“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Unser Wasser – bis zum letzten Tropfen“. Zusätzlich gibt es seit 5. September im „WELTjournal spezial“ ein Wiedersehen mit zehn EU-Städteporträts der ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten, in Folge 4 präsentiert Josef Manola um 23.50 Uhr „Mein Lissabon“.

WELTjournal: „Portugal – Krisenland im Aufschwung“

Portugals Weg aus der katastrophalen Krise, die eine halbe Million junger Bürger/innen in die Emigration getrieben hat, bringt ganz Europa zum Staunen: Die Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent gewachsen, so stark wie seit Beginn des Jahrhunderts nicht mehr. Der Tourismus boomt, der Export steigt, die Arbeitslosenrate ist von 17 auf unter acht Prozent gefallen. Vor sieben Jahren musste Portugal Finanzhilfen aus dem Euro-Rettungsschirm beantragen und dafür harte Sparvorgaben aus Brüssel hinnehmen. Die Wende kam 2015 mit dem Amtsantritt des sozialistischen Premierministers Antonio Costa, der den Portugiesen versprach, „das Blatt der Austerität“ zu wenden.
Für das „WELTjournal“ ist Reporterin Julieta Rudich nach Lissabon gereist, um herauszufinden, was Portugal anders macht als andere krisengeplagte südliche Länder wie etwa Griechenland. Sie spricht mit Menschen aus allen Schichten – von der Gemüseverkäuferin bis zum Wirtschaftsminister – und stößt dabei auch auf Widersprüche und Schattenseiten des sogenannten „portugiesischen Wirtschaftswunders“.

WELTjournal +: „Unser Wasser – Bis zum letzten Tropfen“

Der Druck, Wasser zu privatisieren, steigt weltweit. In Ländern mit Wasserknappheit hat es schon immer einen Kampf um das rare Gut gegeben. Die Frage, wer in einem Land für die Wasserversorgung zuständig ist, ist auch in Europa ein vieldiskutiertes Thema. Bereits seit Jahren gibt es vielerorts Versuche, die Versorgung mit Trinkwasser in die Hände von privaten Unternehmen zu geben. Doch meist hat die Privatisierung zu einer Verschlechterung der Versorgung und zu Preiserhöhungen geführt. Während man in Städten wie Paris oder Berlin , wo Wasser lange privatisiert war, eine erfolgreiche Rückverstaatlichung erlebt, zwingt die Europäische Union Länder wie Griechenland, Portugal oder Irland zu Privatisierungen. Die „WELTjournal +“-Dokumentation folgt der Spur des Geldes quer durch den europäischen Kontinent – von Griechenland, Portugal, Frankreich über Deutschland und Belgien bis nach Irland –, enthüllt die Interessen der privaten Unternehmen und offenbart den stillen Kampf um die überlebenswichtige Ressource Wasser.

WELTjournal spezial: „Mein Lissabon“

Lissabon galt lange als verschlafenes Hafenstädtchen mit dem Charme des Dekadenten, doch inzwischen werden jede Menge Hotels aller Kategorien gebaut. Portugals Hauptstadt befindet sich am Scheideweg:
So sehr der Ansturm der Touristen begrüßt wird, so sehr belastet er die Infrastruktur und die Einwohner. ORF-Korrespondent Josef Manola berichtet seit mehr als 25 Jahren von der Iberischen Halbinsel und verfolgt den Wandel Lissabons aus nächster Nähe. In seinem „WELTjournal“-Stadtporträt schildert er, wie das Interesse der Investoren wächst und Einwohner aus schicken Vierteln verdrängt werden, in die sich jetzt Ausländer einkaufen. Manola zeigt den Wandel der Stadt und spricht mit Betroffenen – darunter einem Fußballstar, einem Schneckenkoch und einer jungen Fado-Hoffnung, jenes melancholischen Gesangs über unglückliche Liebe – über soziale Missstände und der Sehnsucht nach vergangenen Zeiten.

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