Wirtschaftsbund NÖ: „Neue Hilfsmaßnahmen für Tourismus sind überlebensnotwendig für die Betriebe“

WBNÖ Direktor Harald Servus begrüßt die Unterstützungspakete für den Tourismus. Dennoch brauche es weitere Öffnungsschritte und Perspektiven für die Unternehmen.

St. Pölten (OTS) Die Coronakrise trifft nach wie vor die Tourismusbranche besonders stark. „Solange die Beschränkungen aufrecht sind, müssen die Betriebe weiter unterstützt werden“, sagt Wirtschaftsbund NÖ Direktor Harald Servus. Die heute von der Bundesregierung angekündigten weiteren Wirtschaftshilfen seien daher maßgeblich, um das Überleben der vom verlängerten Lockdown betroffenen Unternehmen zu sichern. Damit sei es aber nicht getan:
„Die Betriebe wollen nach so langer Zeit endlich wieder aufsperren. Wir fordern daher weitere Öffnungsschritte für Gastronomie und Tourismus“, so Servus. Die Sicherheitskonzepte dazu seien vorhanden und effektiv.

WBNÖ Direktor Harald Servus sieht in der Verdoppelung des Ausfallsbonus für den März von 15 auf 30 Prozent des Umsatzausfalls einen wichtigen Schritt und die notwendige Reaktion auf die weitere Verlängerung des Lockdowns. „Dass in Niederösterreich im März noch keine Öffnungsschritte erfolgen, hat reichlich Sorge und Unmut bei den betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmern ausgelöst“, so Servus zur Stimmung in den Betrieben. Die finanzielle Lage sei daher vielfach bedrohlich und stehe auf der Kippe, weshalb das Unterstützungspaket für den krisengebeutelten Tourismus überlebensnotwendig sei.

„Der Kurzarbeitsbonus in der Höhe von € 825 pro Mitarbeiter ist wichtig, um den Betrieben bei der Auszahlung der Urlaubsansprüche zu helfen, denn der Urlaubsanspruch fällt schließlich auch während der Kurzarbeit an“, so Servus. Nicht zu vergessen sei auch das verlorene Trinkgeld der Mitarbeiter während der Pandemie. „Wir müssen den Betrieben aber auch den Beschäftigten eine Perspektive geben, damit sie nicht in andere Branchen abwandern.“ Der Trinkgeldersatz in der Höhe von € 175 werde dazu beitragen.

„Die neuen Maßnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag, die vom verlängerten Lockdown betroffenen Unternehmen weiter durch die Krise zu bringen“, so Wirtschaftsbund NÖ Direktor Harald Servus. Dennoch brauche es dringend weitere Öffnungsschritte und Perspektiven für die weiterhin geschlossenen Betriebe.

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