Wissenschaftsministerium vergibt Österreichischen Entwicklungsforschungspreis 2017

Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) und Verein „Frauen*solidarität“ ausgezeichnet – Nachwuchspreis an Salomé Ritterband

Graz (OTS/BMWFW) Der vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft dotierte Entwicklungsforschungspreis erging heuer erstmals an zwei Institutionen. Die Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) wurde für 50 Jahre entwicklungspolitische Bildungsarbeit und den Aufbau eines Zentrums der Dokumentation und Literatur über nationale und internationale Entwicklungsforschung ausgezeichnet. Zudem wurde der Verein Frauen*solidarität für 35 Jahre frauenspezifische Bildungs-und Forschungsarbeit im Bereich Entwicklungs- und Genderforschung sowie die Durchführung frauenspezifischer Projekte mit nationalen sowie internationalen Partnerorganisationen prämiert.

Den diesjährigen Nachwuchspreis erhielt Salomé Ritterband für ihre ethnographische Studie zum Thema „Was nachhaltiger Tourismus für Entwicklung alles kann bzw. nicht kann. Forschungen und wissenschaftliche Analysen und Ideen zu den entwicklungspolitischen Potentialen des nachhaltigen Tourismus”. Die Verleihung fand gemeinsam mit der Kommission für Entwicklungsforschung am Freitag, 17. November 2017, im Rahmen der 7. Österreichischen Entwicklungstagung an der Karl-Franzens-Universität Graz statt.

Seit dem Jahr 2013 werden alle zwei Jahre wissenschaftliche Institutionen, Wissenschaftler/innen bzw. Nachwuchsforscher/innen für exzellente wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Entwicklungsforschung ausgezeichnet. Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro, der Nachwuchspreis mit 2.000 Euro dotiert.

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